Mehrkosten beim Energieeinkauf verteuern Strom

• Zum Jahreswechsel erhöht Energiedienst Tarife der Grundversorgung
• Energiesparen weiterhin wichtiger Beitrag

Rheinfelden, 16. November 2022. Ab 1. Januar 2023 sieht sich die Energiedienst AG gezwungen, die Preise für Strom in der Grundversorgung zu erhöhen, und zwar um mindestens ein Drittel. Grund für die Anpassung sind die weiter steigenden Preise am Beschaffungsmarkt für Energie, die im Wesentlichen aus dem Konflikt in Osteuropa, geringer Wasserführung sowie stillstehenden Kernkraftwerken in Frankreich resultieren. Sie verursachen auch bei dem südbadischen Ökostromanbieter Energiedienst hohe Mehrkosten, ähnlich wie bei allen anderen Marktteilnehmern. Vor allem Strommengen für die Deckung des Bedarfs in der Grundversorgung schlagen hier zu Buche. Diese Preiserhöhung beinhaltet keine eventuellen staatlichen Entlastungen wie zum Beispiel einen möglichen Strompreisdeckel. Energiedienst informiert alle Kundinnen und Kunden per Post über die geänderten Preise. 

Stets so fair wie möglich

„Uns ist es wichtig, unsere Kundinnen und Kunden immer zu möglichst fairen Preisen zu beliefern. Das gehört für uns zur Verantwortung eines verlässlichen Partners“, erklärt Sarah Born, Vertriebsleiterin bei Energiedienst. Sie betont, dass die extreme Preisentwicklung an den Beschaffungsmärkten ein „Fahren auf Sicht“ bei den Preisen bedeute. „Wir rechnen kontinuierlich, damit wir unsere Preise so lange wie möglich halten können und auch auf kurzfristige Entwicklungen beim Einkauf reagieren können“, sagt die Vertriebsleiterin. „Wir beginnen mit dem Einkauf der Mengen, die wir sicher brauchen, in Chargen schon lange vor der Belieferung, sodass wir jetzt nur einen Teil zu den horrend hohen Preisen am Markt einkaufen müssen. Deshalb schlagen die gestiegenen Preise nicht voll auf unsere Kundenpreise durch.“ 

Klimaneutral und verlässlich

Energiedienst plant als regionales deutsch-schweizerisches Unternehmen langfristig und weitsichtig. Das Unternehmen beliefert alle Haushaltskunden ausschließlich mit 100 Prozent Ökostrom; dieser stammt zum Teil aus eigenen Wasserkraftwerken. Dennoch ist Energiedienst darauf angewiesen, Strom am Markt einzukaufen – auf Basis einer langfristigen Beschaffungsstrategie. „Bei einem weiter anhaltend hohen Preisniveau an den Beschaffungsmärkten können auch wir die Preise für unsere Kunden nicht mehr halten“, informiert Sarah Born. Als zuverlässiger Grundversorger garantiert Energiedienst in vielen Gemeinden, dass auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern weiterhin Strom geliefert wird, die in der Vergangenheit auf Billigstrom gesetzt haben und von ihren Lieferanten jetzt gekündigt wurden. Gesetzlicher Grundversorger in einem Netzgebiet ist immer der Lieferant, der dort die meisten Haushaltskunden hat. Wer das ist, berechnet die Bundesnetzagentur. Aber auch Neukunden, die sich auf Grund der hohen Preise aktiv für einen Wechsel entscheiden, sind bei Energiedienst willkommen. „Unsere eigene Produktion, Weitsicht bei der Planung, treue Kundinnen und Kunden und auch der Wegfall der EEG-Umlage zum 1. Juli dieses Jahres sorgen dafür, dass wir die turbulenten Entwicklungen bei der Strombeschaffung ein wenig abfedern können“, sagt Sarah Born. 

Energiesparen hilft 

Jetzt, in dieser herausfordernden und sensiblen Situation, sei jeder aufgerufen, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen, appelliert Sarah Born. Das sei ein wichtiger Schritt, um gut durch den kommenden Winter zu kommen. Ein Teil des Stroms für die Versorgung in Deutschland und der Schweiz werde weiterhin aus Erdgas erzeugt. Dieser Anteil ist kurzfristig nicht ganz ersetzbar. „Jeder kann durch ein sparsames Verhalten dazu beitragen, dass Strom und Gas für das Wichtigste bei allen reichen und die Netze stabil bleiben“, erklärt Sarah Born. Sie verbindet diese Bitte mit dem dringenden Appell, keine elektrischen Heizlüfter als Ersatz für Heizungen zu verwenden. Der Gleichzeitigkeitsfaktor könnte das Stromnetz so belasten, dass es zu Ausfällen kommen kann. Ein sparsamer Verbrauch wirke sich auch positiv auf die Energiekosten aus. 

Mehr dazu auf www.naturenergie.de/energiesparen

 

Unternehmensinformation
Die Energiedienst-Gruppe ist eine regional und ökologisch ausgerichtete deutsch-schweizerische Aktiengesellschaft. Als eines der ersten Energieunternehmen ist die Gruppe klimaneutral, indem sie CO2-Emissionen vermeidet und reduziert. Unvermeidbare CO2-Emissionen werden durch zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen (energiedienst.de/klimaneutralität). Die als Klimaschutz-Unternehmen ausgezeichnete Energiedienst-Gruppe erzeugt Ökostrom aus Wasserkraft und vertreibt unter der Marke NaturEnergie Strom sowie Gas. Eigene Netzgesellschaften versorgen die Kunden mit Strom. Durch klimaneutrale und ganzheitliche Energielösungen gestaltet sie den Wandel in der Energiewelt. Dazu gehören Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Photovoltaik, Wärme und Elektromobilität einschließlich E-CarSharing.

Die Energiedienst-Gruppe beliefert rund 290.000 Kundinnen und Kunden mit Strom. Sie beschäftigt über 1.000 Mitarbeitende, davon etwa 50 Auszubildende. Zur Gruppe gehören die Energiedienst Holding AG, die Energiedienst AG, die ED Netze GmbH, die Messerschmid Energiesysteme GmbH, die my-e-car GmbH, die EnAlpin AG und die tritec-winsun AG. Die Energiedienst Holding AG ist eine Beteiligungsgesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG (Karlsruhe).

Mehr Infos unter: www.energiedienst.de/presse
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