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KOMMpakt 02/2018

Gewappnet für den Notfall

Die Netze sind stabil, die Stromversorgung ist zuverlässig. Dafür sorgen die Mitarbeiter der ED Netze jeden Tag. Kommt es dennoch zu einem längeren Stromausfall, hilft ein Notfallplan Kommunen, die richtigen Schritte einzuleiten.

Anfang des Jahres zeigten die Stürme „Burglind“ und „Evi“: Die Gewalten der Natur sind unberechenbar. Die Stürme ließen zahlreiche Bäume in Freileitungen stürzen und sorgten so für flächendeckende Stromausfälle. Das kann man nicht verhindern, aber Gemeinden können sich auf die Folgen eines längeren Stromausfalls vorbereiten. Energiedienst hilft dabei.

Schutz der Bürger sicherstellen 

Das Regierungspräsidium Karlsruhe empfiehlt Städten und Gemeinden, sich mit dem „Musternotfallplan Stromausfall“ für einen länger andauernden und flächendeckenden Stromausfall vorzubereiten. Damit soll sichergestellt sein, dass die Kommunen ihre Hauptaufgaben zum Schutz der Bürger im Krisenfall erfüllen können. Grundlage des Notfallszenarios ist die Annahme, dass eine Hilfe aus Nachbargemeinden nicht stattfinden kann, da alle verfügbaren Ressourcen direkt vor Ort benötigt werden. Energiedienst unterstützt Kommunen und entwickelt auf Basis der Empfehlungen des Regierungspräsidiums zusammen mit den Gemeinden individuelle Notfallpläne. Sie sollen sicherstellen, dass die Kommunen in Notsituationen ihrer hoheitlichen Verantwortung gerecht werden können: Für Einwohner werden Notunterkünfte mit Strom, Wärme und Wasser bereitgestellt.

Ihr Ansprechpartner für Notfallpläne.

Jörg Bleile

joerg.bleile@energiedienst.de

KLARE ANSAGEN IM NOTFALL

In Notfallsituationen müssen schnell Maßnahmen eingeleitet und koordiniert werden, dafür ist eine funktionierende Kommunikation unabdingbar. Bereits im vergangenen Jahr haben die ED Netze in die Erneuerung der digitalen Betriebsfunktechnik investiert.

Der Umbau umfasst den Einsatz komplett neuer Technik sowohl in der Zentrale in Rheinfelden als auch bei Funksendern, Fahrzeugfunk und Handfunkgeräten. Zukünftig sind alle relevanten Schnittstellen unabhängig von der öffentlichen Telekommunikationstechnik erreichbar, ebenfalls wird das neue Funksystem mit genehmigungspflichtigen Frequenzen betrieben. Zusätzlich ist eine Versorgung der 18 ortsfesten Funksender bei einem Stromausfall im Versorgungsnetz mittels Batteriebetrieb für ca. neun Stunden gesichert. 


LED-FÖRDERUNG FÜR HELLERE STRASSEN

Aus schummrig alt wird strahlend neu: Vom 1. Juli bis zum 30. September 2018 können Kommunen beim BMU eine Förderung für LED-Beleuchtung beantragen.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) vergibt im dritten Quartal dieses Jahres wieder Fördergelder für Kommunen zur Erneuerung der Beleuchtung mit LED-Technik. Gefördert werden LED-Leuchten für die Außen- und Straßenbeleuchtung, die eine CO2-Emissionseinsparung von mindestens 70 Prozent gegenüber der alten Anlage aufweisen. Die Höhe der Förderung richtet sich nach Umfang der CO2-Minderung: Für 70 Prozent weniger CO2 gibt es 20 Prozent Zuschuss, bei einer Minderung von 80 Prozent sogar 25 Prozent Fördergeld.
Kommunen können ebenfalls Förderungen zur Errichtung von neuen Lichtpunkten in Zonen beantragen, in denen beispielsweise eine besondere Gefährdung vorliegt – etwa an Bushaltestellen oder Fußgängerüberwegen. Generell gilt, dass ausschließlich die Leuchtmittel gefördert werden, nicht die Lampen.

Das Thema interessiert Sie? Jürgen Schelb informiert Sie gerne.

Jürgen Schelb

juergen.schelb@ednetze.de

STROMSPEICHER - EINE SICHERE SACHE

Sonnenstrom trägt zur Energiewende bei, schafft Autarkie und Sicherheit. Energiedienst fördert die Kombination aus Photovoltaikanlage und Stromspeicher.

Sonniger Süden: Auf kein anderes Bundesland passt diese Bezeichnung so treffend wie auf Baden-Württemberg. Das Ländle hat es im vergangenen Jahr auf 1.805 Sonnenstunden gebracht – das sind über 200 mehr als der Bundesdurchschnitt. Rheinfelden kam sogar auf 1.964 Stunden Sonne satt. Was hat das zur Konsequenz? Die Bürger sind gut gelaunt und Photovoltaikanlagen sehr beliebt.
Auch für Kommunen rechnet sich die Investition in Sonnenstrom. Dächer von Rathäusern eignen sich besonders gut für Photovoltaikanlagen. Je nach Größe der Anlage kann der Solarstrom bis zu 30 Prozent des Strombedarfs im Gebäude decken. Ein Stromspeicher steigert den Autarkiegrad auf über 80 Prozent.

Speicher als Teil des Notfallplans

Somit spart ein Stromspeicher Kosten und verfügt je nach Modell sogar über eine Notstromfunktion. Kommt es zu einem langanhaltenden Stromausfall, kann das Rathaus mit einem Stromspeicher als Krisenstabsstelle dienen und ist sofort mit Strom versorgt. Dies würde Stromgeneratoren entlasten, die möglicherweise an anderer Stelle benötigt werden.
Aus dem Fonds des Produkts NaturEnergie Gold stehen Gelder bereit, mit denen Stromspeicher mit bis zu 2.000 Euro gefördert werden können. Energiedienst vergibt die Fördergelder nach Einzelprüfung der Projekte gemeinsam mit dem Grüner-Strom-Label. Darüber hinaus bietet Energiedienst auch Anlagen zur Miete. Mit dem Angebot „PV-Flat“ können zudem der Betrieb und Ertrag der Dachanlagen gegen Schäden und Ausfälle abgesichert werden.


DIE REGION GRÜNER MACHEN

Der Grüner-Strom-Label-Fonds von Energiedienst fördert Erneuerbare-Energien-Projekte aus der Region. Möglich machen das die Kunden des Stromtarifs NaturEnergie Gold mit einem festen Förderbetrag je Kilowattstunde.

Der Grüner-Strom-Label-Fonds von Energiedienst fördert Erneuerbare-Energien-Projekte aus der Region. Möglich machen das die Kunden des Stromtarifs NaturEnergie Gold mit einem festen Förderbetrag je Kilowattstunde.

Privathaushalte, Kommunen oder Unternehmen, die grünen Strom beziehen, handeln aus Überzeugung und um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Kunden des Stromtarifs NaturEnergie Gold gehen noch einen Schritt weiter: Von jeder gezahlten Kilowattstunde Strom geht bei Privatkunden ein Cent (bei Gewerbekunden und Kommunen mindestens 0,1 Cent) in einen Fördertopf, den Grüner-Strom-Label-Fonds. Dank dieses Engagements jedes einzelnen NaturEnergie-Gold-Kunden kommen jährlich mehrere Tausend Euro zusammen, mit denen Projekte zum Ausbau erneuerbarer Energien in der Region gefördert werden. Wer sich mit einem Projekt für den Grüner-Strom-Label-Fonds bewerben möchte, sollte beachten, dass er mit dem Bauprojekt zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht begonnen hat. Alle eingereichten Projekte werden von der Initiative Grüner-Strom-Label geprüft und freigegeben.

Weitere Infos:
www.naturenergie.de/strom/stromqualitaet/naturenergie-gold
www.gruenerstrom.info


AUF DIE PLÄTZE, KLICKEN, LOS 

Die SmartCity App von Energiedienst vernetzt ökologische, gesundheitsfördernde und soziale Aspekte.

Viele kleine Schritte bringen die Region einen großen Schritt voran und unterstützen soziale Projekte vor Ort: Die SmartCity App macht’s möglich. Einmal auf dem Smartphone installiert, zählt die App die Schritte auf dem Weg zum Supermarkt, zur Arbeit oder bei der Laufrunde. Sind 10.000 Schritte erreicht, lösen die Nutzer der App sie mit einem Klick in 100 SmartCity-Punkte ein. Diese spenden sie für ein soziales Projekt in der Region. Momentan laufen die Teilnehmer für Projekte in Lörrach und Rheinfelden, weitere Aktionen folgen bald.

Weitere Infos: www.smartcity-app.de

 


NEUER MANN IN DER KOMMUNALBETREUUNG 

Jörg Bleile absolvierte 2011 den Studiengang Energieverfahrenstechnik der Hochschule Offenburg mit dem Bachelor of Science und erarbeitete seine Bachelorthesis zum Thema „Kalte Nahwärme“.

Jörg Bleile absolvierte 2011 den Studiengang Energieverfahrenstechnik der Hochschule Offenburg mit dem Bachelor of Science und erarbeitete seine Bachelorthesis zum Thema „Kalte Nahwärme“. Anschließend studierte er im internationalen Masterstudiengang der Hochschule Offenburg „Energy Conversion & Management“ und schloss dieses Studium Anfang 2013 als Jahrgangsbester ab.

Von März 2013 bis April 2018 arbeitete er bei der Energiedienst AG im Bereich Wärme- und Energielösungen als Projektleiter. Jetzt wechselte Jörg Bleile innerhalb der Energiedienst-Gruppe von der Energiedienst AG zur Energiedienst Holding AG in den Bereich Stab und ist dort verantwortlich für die Projektentwicklung kommunaler Infrastrukturprojekte.

Ihr Ansprechpartner

Jörg Bleile

joerg.bleile@energiedienst.de