Pfaffenweiler nimmt Photovoltaik und Batteriespeicher in Betrieb

• Dächer von Rathaus und Dorfmuseum für Solarenergie genutzt

• Selbst erzeugter Strom für Rathaus, Dorfmuseum und Straßenbeleuchtung

Pfaffenweiler, 14.11.2019. Die Gemeinde Pfaffenweiler nahm am 14. November eine neue Photovoltaik-Anlage auf den Dächern des Rathauses und des benachbarten Dorfmuseums in Betrieb. Die in Zusammenarbeit mit Energiedienst und dem Ingenieurbüro Rössler erstellte Anlage (mit 24 kWP Leistung) versorgt Rathaus und Dorfmuseum mit Strom. Überschüssige Energie wird in vier Batteriespeichern im Keller des Rathauses gesammelt. Die Batteriespeicher (mit einer Kapazität von 46 kWh) liefern nach Einbruch der Dunkelheit Strom für 25 Straßenlaternen im Bereich des Rathauses. Pfaffenweiler ist damit eine der ersten Gemeinden in Südbaden, die Photovoltaik und Batteriespeicher kombiniert und den selbst erzeugten Strom in den Gebäuden der Gemeinde und bei der Straßenbeleuchtung nutzt.

Pfaffenweilers Bürgermeister Dieter Hahn freut sich bei der Inbetriebnahme: „Als Gemeinde erzeugen wir mit der Photovoltaik jetzt selbst einen Großteil des Stroms, den wir im Rathaus und im Dorfmuseum verbrauchen und können zusätzlich nachts die Straßenbeleuchtung damit versorgen. Diese Lösung ist gut für die Umwelt, und gleichzeitig reduzieren wir unsere Energiekosten.“

Jörg Bleile, Kommunalbetreuer beim südbadischen Energieversorger Energiedienst, verdeutlicht: „Die Kombination aus Photovoltaik und Batteriespeicher zur Versorgung von kommunalen Gebäuden und Straßenbeleuchtung ist neu für die Region und wird sicher auch in anderen Gemeinden auf großes Interesse stoßen. Der Batteriespeicher ermöglicht es, den Strom aus der Photovoltaik auch dann zu nutzen, wenn die Sonne gar nicht scheint.“

Markus Koselowske, Photovoltaikspezialist bei Energiedienst, erklärt: „Durch die ständig sinkenden Einspeisevergütungen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist es für Gemeinden, Unternehmen und Privatkunden inzwischen sinnvoll, Strom aus eigenen Photovoltaik-Anlagen überwiegend selbst zu nutzen.“ Während in der Vergangenheit die Photovoltaik-Anlagen auf maximale Einspeisung ins Stromnetz ausgelegt und deshalb bevorzugt nach Süden ausgerichtet wurden, sind bei Eigenstromnutzung auch Ost- und Westdächer interessant. Pfaffenweiler hat nicht nur das Süd-Dach des Dorfmuseums mit Photovoltaikmodulen bestückt, sondern auch nach Osten und Westen gerichtete Dachflächen des Rathauses. So wird die Gesamtleistung der Photovoltaik-Anlage erhöht und der Strombedarf im Tagesverlauf besser abgedeckt.

Bild 1: Photovoltaik-Anlage auf dem Ost-Dach des Rathauses Pfaffenweiler – Teil der neuen Photovoltaik-Anlage auf den Dächern von Rathaus und Dorfmuseum.

Bild 2: Batteriespeicher (links) und Wechselrichter der neuen Photovoltaik-Anlage, im Keller des Rathauses Pfaffenweiler

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Unternehmensinformation
Die Energiedienst-Gruppe ist eine regional und ökologisch ausgerichtete deutsch-schweizerische Aktiengesellschaft. Sie erzeugt Ökostrom aus Wasserkraft und vertreibt Strom sowie Gas. Eigene Netzgesellschaften versorgen die Kunden mit Strom. Einen weiteren Fokus bilden intelligent vernetzte Produkte und Dienstleistungen für die dezentrale erneuerbare und digitale Energiewelt der Zukunft, wie Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen, Stromspeichersysteme und Elektromobilität nebst E-CarSharing.

Die Energiedienst-Gruppe beliefert über 270.000 Kunden mit Strom. Sie beschäftigt knapp 1.000 Mitarbeitende, davon etwa 50 Auszubildende. Zur Gruppe gehören die Energiedienst Holding AG, die Energiedienst AG, die ED Netze GmbH, die Messerschmid Energiesysteme GmbH, die EnAlpin AG im Wallis sowie die Tritec AG und die winsun AG. Die Energiedienst Holding AG ist eine Beteiligungsgesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG (Karlsruhe).

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