Dialog schafft Vertrauen

In Grenzach-Wyhlen tragen gleich mehrere Austauschformate der Energiedienst-Gruppe mit kommunalen Vertretern zum Erfolg unterschiedlichster Projekte vor Ort bei. Davon profitieren beide Seiten.

Alle sechs Wochen treffen sich Bürgermeister Dr. Tobias Benz, mehrere Vertreter des Bauamts und externe Berater von Rapp Regio Plan zum gemeinsamen Jour fixe mit verschiedenen Fachbereichen der Energiedienst-Gruppe – einschließlich der Kommunalbetreuung. Im Fokus: Der Austausch über den aktuellen Stand von insgesamt elf Projekten, die zurzeit in der 15.000-Einwohner-Gemeinde anstehen. Dazu gehören mehrere Vorhaben am Energiedienst-Standort selbst – etwa das Reallabor H2-Wyhlen – aber auch Quartiersentwicklungen, der Aufbau von Wärmenetzen oder die Erschließung von Gewerbegebieten.

„Durch den regelmäßigen Austausch ersparen wir uns doppelte Arbeit und doppelte Informationswege.“

Jochen Ulrich, Asset Management

Beschleunigte Prozesse

„Diese Zusammenkünfte sind sehr hilfreich“, erklärt Jochen Ulrich, Projektleiter bei Energiedienst für die Entwicklung des Standorts Wyhlen. „Alle Beteiligten erhalten einen guten Überblick. Durch den regelmäßigen Austausch ersparen wir uns doppelte Arbeit und doppelte Informationswege.“ Das wirkt sich etwa positiv auf Genehmigungsverfahren aus, die das Regierungspräsidium Freiburg oder das Landratsamt Lörrach für die nächsten Projektschritte erteilen müssen. „Genehmigungsverfahren brauchen häufig viel Zeit. Wir entwickeln in unseren Treffen gemeinsame Strategien, um die Prozesse zu beschleunigen oder finden alternative Lösungen, um die Projekte voranzubringen“, weiß Kommunalbetreuer Roman Gayer, der den Jour fixe moderiert.

Bürger im Blick

Der Austausch hilft aber nicht nur dabei, die Projekte effizienter umzusetzen und dadurch auf beiden Seiten Kosten zu sparen. Vielmehr entwickeln die Partner auf den Jour fixes außerdem Kommunikationsformate, um die Bürger vor Ort über die jeweiligen Vorhaben zu informieren und auf Stand zu halten. Sollte es mal zu einem ungeplanten Zwischenfall kommen – wie etwa in der Power-to-Gas-Anlage im vorigen Sommer, als aus zunächst ungeklärter Ursache Kalilauge ausgetreten war  – unterstützt das eingeübte Vorgehen beider Seiten die schnelle Organisation von Infoterminen für betroffene Anwohner. Roman Gayer ergänzt: „. Denn die Akzeptanz in der Bevölkerung entscheidet immer häufiger über Erfolg oder Misserfolg eines Projekts.“

„Wir entwickeln in unseren Treffen gemeinsame Strategien, um die Prozesse zu beschleunigen oder finden alternative Lösungen, um die Projekte voranzubringen.“

Roman Gayer, Kommunalbetreuer

Politik mit einbinden

Auch den Gemeinderat schließt Energiedienst in den Austausch über die Projekte mit ein. „Wir präsentieren den Ratsmitgliedern regelmäßig unsere Vorhaben und stellen uns immer wieder der Diskussion“, erläutert Roman Gayer. Für ihn sind das alles wertvolle Instrumente, um langfristig Vertrauen in der Gemeinde aufzubauen und zu zeigen, dass Energiedienst bei Projekten in den Bereichen nachhaltige Energie- und Wärmeversorgung sowie Quartiersentwicklung ein kompetenter, verlässlicher Partner ist. Das sieht auch Energiedienst-Chef Jörg Reichert so: „Die enge Vernetzung und Zusammenarbeit zeigt, dass wir es mit ganzheitlichen Systemlösungen ernst meinen – dazu gehört auch ein gemeinsam mit den Gemeinden abgestimmtes Vorgehen. Die erfolgreiche Kooperation mit der Gemeinde Grenzach-Wyhlen dient uns als Vorbild für weitere solche Partnerschaften mit Kommunen.“

Sie planen ein Projekt mit Energiedienst und wünschen den Dialog? Sprechen Sie Ihren Kommunalbetreuer an.

Das sind die Ziele des Jour fixe

  • Koordination aller Aktivitäten auf dem Gemeindegebiet von Grenzach-Wyhlen

  • ​Frühzeitiger Informationsaustausch​ zwischen beiden Seiten

  • ​Permanenter Dialog zum aktuellen Stand der Projekte​

  • ​Besprechung aktueller Themen

  • ​Abstimmung der Termine von Gemeinde und Energiedienst (technischer Ausschuss und Gemeinderatssitzungen)​

Fotos: Energiedienst und Juri Junkov


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