KOMMpakt 01/2019

Neuer Kommunalbetreuer für Lörrach und Waldshut

Ab März verstärkt Roman Gayer das Team der Kommunalbetreuung im Bereich des Netz- und Marktgebiets West. Er ist von Rheinfelden aus der neue Ansprechpartner für den Landkreis Lörrach sowie für Teile des Landkreises Waldshut. Roman Gayer arbeitet seit 17 Jahren für die Energiedienst-Gruppe.

Unter anderem war er im Kraftwerksbereich und in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Zuletzt betreute er als stellvertretender Teamleiter bei der ED Netze GmbH Netzbauprojekte. Dank seiner langjährigen Erfahrung bei Energiedienst und in der Region wird er die Kommunalbetreuung wesentlich ergänzen. Wir sagen: Herzlich willkommen!


Dichte Rohre sparen Kosten

Wasserverluste im Trinkwassernetz belasten kommunale Kassen und die Umwelt. ED Netze unterstützt Gemeinden mit moderner Technik dabei, Leckagen und Rohrbrüche frühzeitig und präzise aufzuspüren – und so Kosten zu sparen.

Jahr für Jahr gehen große Mengen an gefördertem und aufbereitetem Trinkwasser verloren. An undichten Stellen versickert das Wasser unbemerkt im Boden. Alterungsprozesse sowie äußere und innere Beanspruchungen setzen den Leitungen zu. Kommunen, die ihr Trinkwassernetz überwachen, erkennen Leckagen und Rohrbrüche rechtzeitig und sparen Geld. Mit modernen Messgeräten kommt die Ortungstechnik der ED Netze Wasserverlusten an erdverlegten Leitungen aufgrabungsfrei auf die Spur.

Wasserverluste verursachen Kosten

„Es ist aus wirtschaftlichen Gründen sehr wichtig, Schäden und Leckstellen an Leitungen zügig zu ermitteln“, weiß Friedrich Groll, Rohrnetzingenieur bei ED Netze, dank seiner langjährigen Erfahrung in der Wasserversorgung. „Wasserverluste verursachen zusätzliche Kosten, die sich auf den Wasserpreis auswirken.“ Eine vorausschauende Überwachung gewährleistet, dass die Grundsätze der Wasserversorgung eingehalten werden: ausreichende Menge und ausreichend Druck im Netz sowie eine einwandfreie Wasserqualität. Außerdem trägt sie zum Umweltschutz bei.

So senken Kommunen Wasserverluste

Mit modernen Messgeräten können die ED Netze-Experten für Wasserleck-ortung Wasserverluste an erdverlegten Leitungen feststellen, Rohrbrüche und Lecks eingrenzen und anschließend aufgrabungsfrei orten. Gemeinden, die ihre Wasserverluste nachhaltig senken möchten, schließen einen Wartungsvertrag ab.

Mehr Infos zum Angebot: www.ednetze.de/wasserleckortung

Ihr Ansprechpartner

Klaus Ortlieb

klaus.ortlieb@ednetze.de

Experten machen gemeinsame Sache

Energiedienst kooperiert unter anderem mit Energieagenturen, um Kompetenzen zu bündeln – in Grenzach-Wyhlen für die „Neue Mitte“.

Energieversorgung und Energienutzung stehen vor großen Veränderungen – eine Aufgabe für Akteure aus Industrie, Politik und Gesellschaft. Um mit kommunalen Auftraggebern bestmögliche Lösungen für den Klimaschutz zu finden, arbeitet Energiedienst mit einem eigenen, breit aufgestellten Expertenteam. Projektbezogen kooperiert das Unternehmen mit anderen Fachfirmen oder – wie für das Quartierskonzept „Neue Mitte“ in Grenzach-Wyhlen – mit der Energieagentur Lörrach, zukünftig Energieagentur Südwest.

Gemeinsam für den „Stadthain“

„Neue Mitte“ bezeichnet eine Fläche im Grenzacher Zentrum, für die die Gemeinde mit Bürgermeister Dr. Tobias Benz an der Spitze ein Quartierskonzept beauftragte. In Kooperation realisierten die Energieagentur Landkreis Lörrach und Energiedienst federführend das Konzept. Nach intensiver Beteiligung der Bürger und in einem Wettbewerb entstand mit Fördermitteln des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine städtebauliche Planung unter dem Namen „Stadthain“.

Warum zwei Kooperationspartner?

Projektleiter Christoph Dilger von Energiedienst Wärme- und Energielösungen: „Gemeinsam mit der Energieagentur Lörrach entwickelten wir ein umfassendes Konzept. Dabei untersuchten die Kollegen von der Energieagentur Lörrach den Ist-Zustand im Quartier und zeichneten die Entwicklungsmöglichkeiten auf.“ Und Energiedienst? „Unser Bereich Wärme- und Energielösungen brachte insbesondere die Untersuchungen aus dem industriellen Umfeld ein. In diesem Fall waren es die Daten aus der DSM, die über große Mengen Abwärme verfügt“, erklärt der Ingenieur für Energieverfahrenstechnik.

Die Energieagentur ist Kompetenzzentrum für alle Fragen rund um die Energiewende und die damit verbundenen Themen zu erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Klimaschutz. „Insbesondere bei der sehr umfassenden Einbindung der Bürger gab es in Grenzach-Wyhlen eine sehr hohe Akzeptanz und dadurch sehr wertvolle Beiträge, die in die Planung einflossen“, resümiert Christoph Dilger.


Erste Gemeinden erwerben Anteile

Sechs Kommunen beteiligen sich bereits über das Programm ED vernetzt an der ED Kommunal GmbH.

Albbruck, Bernau, Brigachtal, Laufenburg, Wehr und Wittnau sind die ersten Anteilseigner der ED Kommunal GmbH. Seit Mitte Dezember beteiligen sich die Gemeinden mittelbar am Netzgeschäft der ED Netze GmbH. Das lohnt sich: Die Kommunen erhalten eine Dividende von 3,69 Prozent des eingesetzten Kapitals. Über einen Beirat wirken sie an der Entwicklung des Stromnetzes mit und bringen ihre Bedürfnisse in Sachen Versorgungssicherheit, Energiewende und Digitalisierung ein.

„Wir sind davon überzeugt, dass die Energiewende nur erfolgreich gestaltet werden kann, wenn Kommunen und Energieversorger dies gemeinsam tun“, sagt Martin Steiger, Vorstand der Energiedienst AG. „Deshalb haben wir das kommunale Beteiligungsprogramm ED vernetzt ins Leben gerufen. Es verknüpft energiewirtschaftliches Fachwissen und kommunal-politische Anforderungen auf neue Art.“ Südbadische Gemeinden können weiterhin Anteile an der ED Kommunal GmbH erwerben. Die Beteiligungshöhe wählt jede Gemeinde dem Verteilungsschlüssel entsprechend individuell.

Mehr Infos: www.edvernetzt.de


Südbadens Straßen unter Strom


Jörg Reichert wird neuer Energiedienst-Chef

Energiedienst hat den Generationenwechsel eingeleitet. Nach mehr als 19 Jahren in der Geschäftsleitung der Energiedienst-Gruppe übergibt Martin Steiger in den kommenden Wochen in zwei Schritten seine Funktionen an Jörg Reichert.

Bereits seit 1. Januar leitet der 42-jährige Betriebswirt die Geschäftseinheit Deutschland und ist damit für das operative Geschäft verantwortlich. Nach der Generalversammlung, also zum 1. April 2019, wird Jörg Reichert auch den Vorsitz der Geschäftsleitung der Energiedienst Holding AG von Martin Steiger übernehmen. Der dreifache Familienvater kommt von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG und leitete dort zuletzt das Controlling und Risikomanagement.

Kompetenter Partner für Kommunen

„Die Kommunen in Südbaden sind uns sehr wichtig“, sagt Jörg Reichert. „Die Zusammenarbeit mit ihnen möchten wir weiter stärken. Unser Ziel ist, auch in Zukunft kompetenter Partner zu sein und erster Ansprechpartner für alle Energiethemen zu werden.“


Rücken Sie Ihre Straßen ins richtige Licht

Noch bis 31. März 2019 und dann wieder vom 1. Juli bis zum 30. September 2019 können Kommunen Förderanträge für LED-Außen- und -Straßenbeleuchtung beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) stellen. Bedingung: Die Leuchten müssen im Vergleich zur alten Anlage mindestens 50 Prozent CO2-Emissionen sparen. Die Höhe der Einsparung bestimmt den Betrag der Fördergelder: Für 50 Prozent weniger Kohlendioxid gibt es einen Zuschuss von 20 Prozent.

Auf LED umstellen! Ihr Ansprechpartner:

Jürgen Schelb, Netzdienste

juergen.schelb@ednetze.de

ED Netze übernimmt Stromnetz in Hardt

Umfassende Leistungen, schnelle Reaktionszeit und günstiger Preis: Das Angebot der ED Netze GmbH überzeugte gleich dreimal.

Ende letzten Jahres hat die ED Netze GmbH die technische Betriebsführung des Stromnetzes der Gemeinde Hardt übernommen. Vom Betriebsstützpunkt Donaueschingen aus überwachen die Mitarbeiter 80 Kilometer Mittel- und Niederspannungsnetz sowie 25 Trafostationen der Gemeindewerke Hardt. Zudem können die Gemeindewerke auf zahlreiche Dienstleistungen der ED Netze zurückgreifen, zum Beispiel Kabeldiagnosen und Netzberechnungen.

Zusammenarbeit optimieren und ausbauen

„Die umfassenden Leistungen, die schnelle Reaktionszeit sowie der im Bewerberfeld günstigste Preis haben die Entscheidung zugunsten der ED Netze ausfallen lassen“, erklärt Michael Moosmann, Bürgermeister von Hardt. Darüber hinaus zahlt sich die Nähe der Gemeinde Hardt zum Netzgebiet des ED Netze-Stützpunkts Donaueschingen aus. „Dadurch können wir unmittelbar Synergien nutzen“, betont Markus Nägele, Geschäftsführer der ED Netze GmbH. „Die ersten Erfahrungen der vergangenen Wochen sind durchweg positiv.“ Beide Unternehmen möchten ihre Zusammenarbeit durch den regelmäßigen Austausch optimieren und ausbauen – auch auf Führungsebene. Die Übergabe der technischen Betriebsführung an die ED Netze GmbH hatte der Gemeinderat in Hardt im Herbst 2018 beschlossen.