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KOMMpakt 03/2016

Infos aus erster Hand

Regelmäßig sind Umweltbeauftragte der Region bei Energiedienst zu Gast – eine Win-win-Situation für beide Seiten.

Zu den Netzwerktreffen lädt Energiedienst seit Anfang 2013 zweimal im Jahr ein.

„Ziel ist es, die Umweltbeauftragten der Region regelmäßig über aktuelle Energiethemen zu informieren und ihnen Lösungen an die Hand zu geben“, sagt Jörg Bleile aus dem Bereich Wärme- und Energielösungen bei Energiedienst.

„Gleichzeitig interessieren wir uns für die Erfahrungen, Anliegen und Wünsche der Teilnehmer, um sie ins Unternehmen zurückzuspielen.“

Einblicke in Pilotprojekte

An den Netzwerktreffen nehmen in der Regel auch externe Referenten mit Vorträgen oder Präsentationen teil. Abgerundet werden die Konferenzen durch die Besichtigung einer Musteranlage oder eines Pilotprojektes in der Region.

Beim letzten Treffen, das im vergangenen Juli stattfand, konnten die Teilnehmer die KWKK-Referenzanlage der Rheinfelden Alloys GmbH begutachten. Neben wertvollen Infos aus erster Hand und interessanten Einblicken dient die Veranstaltung dem gegenseitigen Austausch.

„So können die Energiebeauftragten Themen diskutieren, die alle betreffen, und Synergien nutzen“, betont Jörg Bleile.

Thema im Oktober: Abwärmenutzung

Das nächste Netzwerktreffen der Umweltbeauftragten findet am Donnerstag, 27. Oktober 2016, im Wasserkraftwerk Grenzach-Wyhlen statt.

Im Fokus steht das Thema Abwärmenutzung aus der Industrie. Als externe Referenten hat Energiedienst Jan Münster, Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Lörrach, sowie das Planungsbüro Roland Reiter eingeladen.

Darüber hinaus können die Gäste das Kraftwerk Wyhlen besichtigen und erfahren Wissenswertes über die Wasserstoffproduktion durch Elektrolyse und Abwärmenutzung.

Möchten Sie den Umweltbeauftragten Ihrer Kommune für die Netzwerktreffen anmelden oder haben Sie Themenwünsche für die kommende Sitzung im Januar 2017?

An Straßenlaternen im Internet surfen

Löffingen investiert in die Lebensqualität vor Ort: In weiten Teilen der Innenstadt kann man seit einigen Wochen kostenlos im Internet surfen.

Fünf öffentliche WLAN-Hotspots gibt es seit Juni in Löffingen. Wer sich in ihrem Sendebereich befindet, kann sich kostenlos ins Internet einwählen und dabei unbegrenzte Datenmengen abrufen.

Das Besondere daran: Für die Hotspots wurden keine Router im öffentlichen Raum installiert, sondern vorhandene Straßenlaternen genutzt – möglich macht es ein von der EnBW entwickeltes Konzept zur vernetzten Straßeninfrastruktur mit dem Namen SM!GHT.

Integration in Bestandsmasten

Beinahe unsichtbar sind die Sender für den Internetzugang in den Straßenlaternen integriert, eine Antenne ist jeweils oben am Mast angebracht. Lediglich Strom benötigt die installierte Technologie.

Tagsüber, wenn die Straßenlaternen ausgeschaltet sind, versorgen Akkus das System mit Strom. Diese werden abends und nachts aufgeladen, wenn die Straßenlaternen leuchten.

Angebot kommt gut an

Einwohner und Touristen, die im Internet surfen möchten, müssen nur die AGB von SM!GHT akzeptieren und können dann umgehend das Public WLAN nutzen.

Die Stadt Löffingen erhält jeden Monat eine Auswertung der Registrierungen und Logins. Diese zeigen, dass das Angebot in Löffingen gut angenommen wird: „Am ersten August-Wochenende sind die Login-Zahlen regelrecht nach oben geschnellt, als wir unser Städtlefest hatten“, sagt Karlheinz Rontke vom Löffinger Stadtmarketing.

Von den WLAN-Straßenlaternen ist er voll und ganz überzeugt. „Das Public WLAN gehört zu unseren weichen Standortfaktoren. Damit erreichen wir eine Ansiedlung von Neubürgern in Löffingen und eine Zufriedenheit der Bewohner. Einfach fortschrittlich!“

Möchten auch Sie Ihren Bürgern einen kostenlosen Internetzugang mittels WLAN-Straßenlaternen ermöglichen? Dann wenden Sie sich an Jürgen Schelb.

Jürgen Schelb

juergen.schelb@ednetze.de

Neue Fahrzeuge für optimierten Service

Die ED Netze GmbH hat sich eigene Hubsteiger und Quads zugelegt – echte Hingucker, die zur Versorgungssicherheit beitragen.

Die Hubsteiger, die bei der ED Netze bisher zum Einsatz kamen, waren Mietfahrzeuge. Damit das Unternehmen bei Störungen noch effektiver eingreifen kann, hat es in eigene, moderne Fahrzeuge investiert.

Bei der Auswahl der Hubsteiger legte der Netzbetreiber Wert auf einen langen, flexiblen Arm. Gleichzeitig sollten die Fahrzeuge kompakt und wendig sein, um sie auch im städtischen Gebiet einsetzen zu können.

Die robusten Quads hingegen kommen vor allem in unwegsamem Gelände zum Einsatz: im Wald oder in schneereichen Gebieten, zum Beispiel auf dem Feldberg. „Mit unseren neuen Hubsteigern und Quads können wir nicht nur unseren Service optimieren, sondern haben auch gleichzeitig in unsere Arbeitssicherheit investiert“, sagt Jürgen Schelb von der ED Netze GmbH.


Seit 5 Jahren am Netz

Im September 2016 wurde das Wasserkraftwerk Rheinfelden fünf Jahre alt.

Seit der offiziellen Inbetriebnahme im September 2011 hat es

  • 2,8 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert,
  • mit dem pro Jahr 170.000 Haushalte rechnerisch versorgt wurden.
  • Im Kraftwerk fanden bisher etwa 1.500 Führungen
  • mit insgesamt rund 40.000 Besuchern statt.

Auch das Wasserkraftwerk Hausen ist seit fünf Jahren in Betrieb und produziert seitdem durchschnittlich 1,9 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

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