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KOMMpakt 02/2017

Marktplattform für regionalen Strom

Strom intelligent steuern und dort verbrauchen, wo er erzeugt wird. Das ist ein Ziel des SINTEG-Projekts der Bundesregierung, an dem sich auch Energiedienst beteiligt.

Unter dem Namen „C/sells – der Solarbogen Süddeutschland“ arbeiten Hersteller, Netzbetreiber und Wissenschaft aus Baden-Württemberg, Hessen und Bayern in den nächsten vier Jahren zusammen.

C/sells ist eines von fünf Projekten der „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Ziel ist es, in großflächigen „Schaufensterregionen“ skalierbare Musterlösungen für eine umweltfreundliche, sichere und bezahlbare Energieversorgung zu entwickeln und zu demonstrieren.

Im Zentrum stehen dabei die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch sowie der Einsatz innovativer Netztechnologien und -betriebskonzepte.

Dezentraler Stromhandel

Jetzt fiel der Startschuss für das 100-Millionen-Euro-Projekt und auch Energiedienst beteiligt sich mit dem Ziel, eine Marktplattform für dezentralen Stromhandel zu schaffen und Erzeuger und Verbraucher intelligent zu vernetzen.

SINTEG richtet sich somit auch an Kommunen mit ihren Liegenschaften. In den kommenden Jahren sollen in der Region Pilotprojekte umgesetzt werden, wie beispielsweise Quartierskonzepte.

Sie möchten sich als Kommune an dem Projekt beteiligen oder wünschen weitere Informationen? Jochen Debus, Leiter Kommunalbetreuung, berät Sie gerne.

Jochen Debus

jochen.debus@energiedienst.de

Rundum-sorglos-Paket für Trink- und Abwasser

Seit 20 Jahren ist Energiedienst für die Wasserversorgung in Grenzach-Wyhlen verantwortlich. Zunächst erteilte die Kommune den Auftrag zur Betriebsführung der Wasser­versorgung, später dann auch zur Abwasserentsorgung.

Zum Jubiläum sind alle Bürger von Grenzach-Wyhlen dorthin eingeladen, wo Energiedienst das ganze Jahr über für bestes Trinkwasser sorgt: in die Rheinallee 41.

Am Samstag, 8. Juli, von 10 bis 17 Uhr, haben Kinder ihren Spaß bei Energiespielen. Erwachsene können sich beim Tag der offenen Tür am Trinkwasserbrunnen ­Wyhlen über die Aufbereitung von Trinkwasser sowie Elektromobilität und vieles mehr informieren.

Direkt zum Programm: www.energiedienst.de/tdotwyhlen

Hohes Gut

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Damit es stets in genügender Menge und einwandfreier Qualität überall aus dem Hahn fließt, ist Wissen, Erfahrung und einiger Aufwand erforderlich.

Für die Trinkwasserversorgung von Grenzach-Wyhlen betreut Energiedienst verantwortungsbewusst vier Tiefbrunnen, eine Wasseraufbereitungsanlage, sieben Hochbehälter, ein Zwischenpumpwerk und das 133 Kilometer lange Trinkwassernetz.

Das Wassernetz wurde in den letzten Jahren in Teilen erneuert, sodass die Zahl der Wasserrohrbrüche abgenommen hat. Zudem konnten durch eine ständige Überwachung des Netzes die Wasserverluste minimiert werden.

Abwasserqualität entscheidend

„Dass wir seit 1999 von Grenzach-Wyhlen auch mit der Abwasserentsorgung beauftragt sind, ist ein großer Vertrauensbeweis. Denn beim Abwasser fängt schon die sichere Versorgung mit gesundem Trinkwasser an“, sagt Jürgen Schelb von ED Netze.

Die Qualität des in den Wasserkreislauf zurückgeführten gereinigten Abwassers ist entscheidend für die Qualität des zur Trinkwassergewinnung herangezogenen Grundwassers – wenn auch viele Jahrzehnte später. Energiedienst sorgt für einen einwandfreien Betrieb der Abwasseranlagen. Dazu gehören die Regenklärbecken Stück und das Schmutzwasserhebewerk Stück/Blumenweg.

Synergien helfen Kosten sparen

Neben der technischen Betriebsführung obliegen Energiedienst auch alle kaufmännischen Aufgaben der Eigenbetriebe Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Hierzu gehören die Jahresverbrauchsabrechnungen der Kunden und Übernahme des Rechnungswesens, Einkauf und Logistik, die Erstellung der Jahresabschlüsse sowie der Wirtschaftspläne.

Die Kommune profitiert hier von der bereits vorhandenen IT von Energiedienst und den Synergien beim Ablesen der Strom- und Wasserzähler.  

Haben Sie Fragen rund um die Energiedienst-Dienstleistungen Wasser? Jürgen Schelb berät Sie gerne.

Jürgen Schelb

juergen.schelb@ednetze.de

Wasserstoff durch Wasserkraft

Die Anwendung von Wasserstoff als Treibstoff in Autos, Bussen und Bahnen wird in den nächsten Jahren zunehmen. Schon heute kann durch die Nutzung von Wasserstoff im Straßenverkehr der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid deutlich reduziert werden. Ein Grund für Energiedienst, an der Entwicklung des umweltfreundlichen Kraftstoffs mitzuwirken.

Wasserstoff als Treibstoff ist eine saubere Sache. Denn anstelle von Abgasen stoßen die mit Brennstoffzellen betriebenen Fahrzeuge nur Wasser aus. Schluss mit Feinstaubalarm, Staubpartikeln und Stickoxiden. 

Wasserstoff für 1.000 Fahrzeuge

Energiedienst plant auf dem Gelände des Wasserkraftwerks Wyhlen im Rahmen eines Leuchtturmprojekts eine Erzeugungsanlage für Wasserstoff. Diese sogenannte Power-to-Gas-Anlage stellt mittels Elektrolyse Wasserstoff aus Wasser her.

Da zur Herstellung der Strom aus dem Wasserkraftwerk zum Einsatz kommt, entsteht sogenannter erneuerbarer Wasserstoff (eH2). Seine Qualität ist so hoch, dass er auch zum Betanken von Brennstoffzellenfahrzeugen genutzt werden kann.

Die Anlage wird eine elektrische Leistung von 1 MW haben. Damit kann Wasserstoff für rund 1.000 Brennstoffzellenfahrzeuge klimaneutral hergestellt werden.

Im Rahmen der diesjährigen Industriewoche (19.-25. Juni 2017) beteiligt sich Energiedienst mit einem Aktionstag.

Am „Tag der Chemie“ am Samstag, 24. Juni 2017, beantworten die Projektverantwortlichen im Haus der Begegnung in Grenzach-Wyhlen von 14 bis 17 Uhr Fragen rund um die Power-to-Gas-Anlage.

An der Veranstaltung nehmen neben weiteren Firmen Vertreter der Stadtverwaltung teil.

Weitere Infos:

www.chemie-am-hochrhein.de/tag-der-chemie

Bei Fragen rund um das Power-to-Gas-Projekt hilft Ihnen Peter Trawitzki gerne weiter.

Peter Trawitzki

peter.trawitzki@energiedienst.de

Fahrspaß auf Probe

ZOE 400 heißt er und bringt Autofahrer auf Touren! Mit dem neuen Elektroauto von Renault können Strecken von bis zu 400 Kilometern zurückgelegt werden. So viel wie etwa von Rheinfelden nach Frankfurt oder nach Mailand. Energiedienst bietet mit einem Mietangebot einen einfachen Einstieg.

Bedenken bei der Anschaffung von Elektroautos werden meist mit der vergleichsweise geringen Reichweite begründet. Renault setzt nun mit dem ZOE 400 neue Maßstäbe in der unteren Mittelklasse.

Das Elektroauto kommt im Testzyklus auf eine Reichweite von 400 Kilometern. Rund 300 Kilometer sind unter praktischen Bedingungen realistisch und werden bereits beim täg­lichen Einsatz bei Energiedienst erreicht.

Probefahren für mindestens sechs Monate

Um E-Mobilität den Menschen näherzubringen, bietet Energiedienst ein Mietangebot für den ZOE 400 an. Die Mietdauer des E-Flitzers beläuft sich auf mindestens sechs Monate inklusive Batterie, Wartung, Versicherung und, und, und.

Wen der ZOE überzeugt hat, dem werden die Mietzahlungen auf den Kaufpreis angerechnet. Eine Verlängerung der Mietzeit ist ebenfalls möglich. Aufladen lässt sich der ZOE praktisch und schnell an den rund 90 Schnellladesäulen in der Region – selbstverständlich mit sauberem Strom der Marke NaturEnergie Gold.

Flächendeckende Mobilität dank Wallbox Community

Wie die Reichweite der Fahrzeuge wächst auch das Ladesäulennetz. Möglich macht dies das Gemeinschaftsmodell der sogenannten Wallbox Community, die jeder Eigenheimbesitzer installieren kann.

Sie verfügt über zwei Ladepunkte: Einer ist fest für den eigenen Gebrauch reserviert, der andere öffentlich zugänglich. Um den Netzausbau voranzutreiben, bezuschusst Energiedienst den Kauf der Wallbox Community.

Persönliche Beratung – Sie möchten mehr über den ZOE 400 und die Optionen zur Miete und zum Kauf erfahren? Nils Hoesch berät Sie gerne.