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Bauplatz für Familie Storch: ED Netze montiert Nisthilfe

Eimeldingen, 10. Februar 2017. Rechtzeitig vor der Rückkehr der Weißstörche aus ihrem Winterquartier in Afrika montierten Mitarbeiter der ED Netze kürzlich eine Nisthilfe für die geschützten Tiere an der Dorfstraße in Eimeldingen.

Die neue Kinderstube derr Familie Adebar besteht aus einer 1,60 mal 1,60 Meter großen Abdeckung aus Metall, die die Installation im oberen Bereich eines Kabelaufführungsmastes vor herabfallenden Ausscheidungen schützt. Vom Mast zweigen zwei Stromkreise ab, über die ED Netze rund 60 Haushalte mit Strom versorgt. Über dem wie ein Papierhütchen geformten Schutz thront ein rundes Metallgeflecht. Thomas Philipp, Teamleiter des ED Netze-Betriebsstützpunkts Weil-Haltingen, erklärt den Aufbau der Nisthilfe: „Störche bauen immer runde Horste aus Ästen, Reisig und Stroh. Damit Regenwasser abfließen kann, entschieden wir uns in Absprache mit der Koordinatorin des Weißstorchschutzes in Baden-Württemberg, Ute Reinhardt, für eine Art Gitter als Grundlage“. Der Bauplatz für den Horst der Störche misst 1,40 Meter im Durchmesser.

Ein Kran hievte die 120 Kilogramm schwere Konstrukt in rund 13 Meter Höhe. Von einem Hubsteiger aus befestigten die Monteure der ED Netze die vier Teile am oberen Ende des Mastes.

Die männlichen Störche kehren häufig bereits im Februar und März aus Afrika nach Deutschland zurück. Während das Männchen auf die Rückkehr des Weibchens warten, bauen sie schon am Nest. Im März stehen die Storchenpaare dann gemeinsam im Nest. Thomas Philipp: „Wir hoffen, dass wir im Mai und Juni Jungstörche hoch über dem Mast an der Dorfstraße aufwachsen sehen können“.

Energiedienst in den vergangenen zehn Jahren gut zwei Millionen Euro in den Vogelschutz investiert, darunter Sitzstangen an Mittelspannungsmasten, die dem Vogelschutz dienen und die Stromversorgung sichern. Thomas Philipp: „Bei Storchennestern greifen die Ausscheidungen der Vögel oft die Klemmen an und können zu Kurzschlüssen führen. Im schlimmsten Fall gerät der Horst der Tiere in Brand“.

Im Internet verfolgt der Naturschutzbund Deutschland (NABU) die Routen einiger Weißstörche. Die Tiere tragen Sender, ihre Flugrouten lassen sich auf einer Karte verfolgen. Die beobachteten Weißstörche Gustav, Adele, Nobby & Co. leben im Sommer zwar nördlich von Hamburg, aber wahrscheinlich machen sich auch die Störche aus Südbaden im gleichen Zeitraum in Afrika auf die Reise. Thomas Philipp: „Die ersten Weißstörche sind schon Richtung Norden unterwegs. Wir halten also in Eimeldingen in ein paar Wochen Ausschau nach dem ersten Storchenmännchen“.

Presseinfo als PDF

Bild: Kinderstube in 13 Metern Höhe: Mitarbeiter der ED Netze montierten an der Dorfstraße in Eimeldingen eine Nisthilfe für Störche.

Unternehmensinformation
Unternehmensinformation Die ED Netze GmbH ist der Netzbetreiber für Südbaden. 260 Mitarbeiter sorgen für eine sichere Stromversorgung der 290.000 Netzkunden und 14.000 dezentralen Einspeiseanlagen. Das Netzgebiet umfasst im Westen die Region südlich von Freiburg bis zum Hochrhein und reicht im Osten nördlich von Villingen-Schwenningen bis zum Bodensee. Dazu unterhält ED Netze ein komplexes System mit 40.000 Masten, 7.900 Kilometern Erdkabel, 5.100 Kilometern Freileitungen sowie 3.400 Transformatoren und 22.000 Schaltgeräten. Der Verteilnetzbetreiber kümmert sich um Bau, Betrieb und Instandhaltung im Hoch-, Mittel- und Niederspannungsbereich. Über die dezentralen Stützpunkte ist die ED Netze GmbH in ganz Südbaden vor Ort präsent. Sie gehört zur Unternehmensgruppe der Energiedienst Holding AG.

Mehr Infos unter: www.ednetze.de

Übrigens: Wo es aktuell im Stromnetz der ED Netze Störungen gibt, finden Sie im Internet: www.ednetze.de/unterbrechungen