zurück

Schulprogramm "Energie für Ideen"

Entdecken – Experimentieren – Erforschen

Ihr wollt die spannende Welt der Naturwissenschaften erforschen? Und dabei am besten Theorie und Praxis verbinden? Ihr plant im Unterricht oder in einer Arbeitsgruppe ein naturwissenschaftliches Projekt? Aber Euch fehlt das Geld für notwendige Arbeitsgeräte und Materialien?

Dann bewerbt Euch bei unserem Schulprogramm "Energie für Ideen". Ihr erhaltet einen Zuschuss bis zu 300 Euro für innovative Projekte aus naturwissenschaftlichen Fachbereichen wie Biologie, Technik, Physik, Chemie oder Geographie. 

Jetzt bewerben

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler aller Haupt-, Förder-, Werkreal- und Realschulen, Gemeinschaftsschulen sowie Gymnasien und berufliche Schulen in unserem gesamten südbadischen Heimatmarkt.

Ihr könnt dabei einzeln, in Teams oder mit der ganzen Klasse arbeiten.

Eure Projekte könnt ihr im Unterricht, aber auch in Arbeitsgruppen umsetzen.

Wir sind gespannt auf Eure Projektideen und freuen uns auf Eure Bewerbungen!

Reicht Eure Projektbewerbung ein, sobald Ihr die Details Eures Projekts festgelegt habt.

Wir entscheiden Anhand von Kriterien wie beispielsweise

  • Praxisbezug,
  • Nutzen für Natur und Umwelt oder
  • Innovation

ob Euer Projekt gefördert wird.

Bei Förderung erhaltet Ihr einen Forschungszuschuss von bis zu 300 Euro pro Projekt.

Unterstützt wird "Energie für Ideen" auch von Vertretern aus Schule, Kommune und Naturschutz:

  • Ulrich Faigle, Geschäftsführer BUND Regionalverband Hochrhein
  • Frank Heinrich, Schulamtsdirektor am Staatlichen Schulamt Lörrach
  • Gerold Limberger, Techniklehrer Schillerschule
  • Diana Stöcker, Bürgermeisterin Rheinfelden (Baden)
  • Dr. Michael Wilke, Bürgermeister Lörrach

Projekte "Energie für Ideen"

2.600 Schüler beteiligten sich bisher mit circa 300 Projekten an "Energie für Ideen".

Die Projekte zeigen immer wieder die große Bandbreite der Naturwissenschaften. Oft standen Energiethemen - insbesondere erneuerbare Energien – im Fokus.

Aber auch naturwissenschaftliche Arbeiten aus physikalischen, chemischen oder biologischen Themenfeldern.

Im Schuljahr 2015/16 haben sich 43 Schülergruppen beworben. Wir unterstützen Sie nun dabei, ihre energiegeladenen Projektideen umzusetzen.

Einen Teil der Projekte stellen wir hier vor:

Schuljahr 2015/2016

Diese Projekte wurden am Workshoptag im Dezember 2015 mit Schülern der 10. Klasse des Fürstenberg-Gymnasiums Donaueschingen und des Hoptbühl-Gymnasiums Villingen gemeinsam erarbeitet.

In jeder Gruppe befanden sich 6-7 Studenten und 6-7 Schüler. Die Studenten hatten die Arbeiten zuvor für den Workshoptag vorbereitet.

1.Experimente mit Ultraschall

Ultraschall lässt sich aufgrund der kurzen Wellenlänge bündeln und reflektieren. Man kann mit ihm Entfernungen messen. Die Gruppe hat hier ein Ultraschallsensor gebaut und damit Praxisversuche in einem Labyrinth durchgeführt.

2.Treibhausgase

Aufgabestellung war für diese Gruppe, verschiedene Arten an Treibhausgasen anhand einer kleinen Literaturstudie zu identifizieren und deren unterschiedliche Wechselwirkung mit Licht zu untersuchen.

Dazu wurde ein Laborversuchsstand aufgebaut und am Workshoptag Demo-Versuche durchgeführt.

3.Herstellung eines Farblackes

In dieser Projektarbeit wurde näher betrachtet, welche Komponenten in einem Farblack enthalten sind und welche Funktion sie haben. Darauf aufbauend hatte diese Gruppe die Aufgabe, einen eigenen Lack zu entwickeln.

4.Grünschnittpresssaft

Diese Projektgruppen bekamen die Aufgabe herauszufinden, wie viel Zucker im Grünschnittpresssaft steckt. Dazu wurde aus Grünschnitten zuerst ein Saft erstellt und mit verschiedenen Verfahrensmethoden der Glucosegehalt ermittelt.

5.Wieviel Taurin ist in Energy-Drinks? (Untersuchung anhand Dünnschichtchromatografie)

Die Chromatographie ist ein weit verbreitetes analytisches und technisches Verfahren, um Stoffe aufzutrennen. Die Gruppe hatte hier die Aufgabe, das Mittel Taurin (das auch in Energy-Drinks vorkommt) auf den Säure-Gehalt zu untersuchen.

6.Wie viel Chlorophyll enthält Salat? (Untersuchung anhand Papierchromatografie)

Hier war es Aufgabe, den Chlorophyll-Gehalt (Farbstoffe, die von Organismen gebildet werden, die Photosynthese betreiben) in verschiedenen Pflanzen herauszufinden. Hier waren es rote Blätter eines Weihnachtssterns und grüne Kopfsalatblätter.

7.Was ist in der Cola drin?

Diese Gruppe hatte die Aufgabe, den Gehalt von Zucker und Säuerungsmittel in verschiedenen Cola-Sorten herauszufinden und ob Coffein oder Aspartam (synthetischer Süßstoff) enthalten sind.

 

Mehr Infos: http://www.hs-furtwangen.de/

Diese Projekte wurden am Workshoptag im Juni 2016 mit Schülern der 10. Klasse des Fürstenberg-Gymnasiums Donaueschingen gemeinsam erarbeitet.

In jeder Gruppe befanden sich 4-5 Studenten und 5-6 Schüler. Die Studenten hatten die Arbeiten zuvor für den Workshoptag vorbereitet.

1.Chlorophyll in Spinatblättern

Die Gruppe bekam zur Aufgabe, den Chlorophyll-Gehalt (grüner Farbstoff in Pflanzen) in Spinatblättern herauszufinden. Dies kann man mit der Methode der Dünnschichtchromatografie gut feststellen.

2.Wiedergewinnung von Kuper, Weichmachern und PVC aus Kabelschrott

Hier hatte die Gruppe die Aufgabe, einen Weg zu untersuchen, wie man PVC in gelöster Form vom Kabel und gegebenenfalls den anderen Kunststoffen abtrennen kann, um diese wiederzugewinnen. Durchgeführt wurden verfahrenstechnische Grundoperationen mithilfe geeigneter Lösungs- und Fällungsmittel.

3.Herstellung von Tofu

Diese Gruppe war damit beauftragt, einen eigenen Tofu herzustellen und zu analysieren. Die Studenten der HFU besichtigten vorab eine Tofurei in Zollhaus und bereiteten dann den Workshoptag vor. An diesem wurde zusammen mit den Schüler ein eigener Tofu aus Sojabohnen hergestellt und mit dem Prinzip der Photometrie (Messverfahren) und der Bradford-Methode (Protein-Ermittlung) untersucht.

4.Zucker gegen Süßstoff

Hier wurde die Aufgabe gestellt, verschiedene Süßungsmittel natürlichen und nichtnatürlichen Ursprungs zu untersuchen und zu bewerten. Dabei wurde der Zuckeranteil anhand der Fehlings- oder Tollens-Probe in Cola, Cola Light und Cola Zero ermittelt.

 

Mehr Infos: http://www.hs-furtwangen.de/

Das Phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck bietet interessierten, hoch motivierten und talentierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich nachmittags ohne Unterrichtsdruck und starrem Lehrplan kreativ zu entfalten sowie Begeisterung und Spaß an Naturwissenschaften und Technik zu wecken.

Im Schuljahr 2015/16 durften wir 17 Projekte unterstützen. Viele Projekte beteiligen sich auch jedes Jahr am Wettbewerb „Jugend forscht“.

1.Der Vakuumzug (Zugfahren ohne Luftwiderstand)

Yasmin und Adam testen, ob der Zug mit dem sie täglich zur Schule fahren, ohne Luftwiderstand schneller fahren könnte. Dazu bauten sie aus einem Abflussrohr einen Tunnel und versuchten daraus möglichst viel Luft abzusaugen. Der Zug wurde durch einen Tischtennisball dargestellt.

2.Haben Hunde eine Präferenzrichtung beim Urinieren?

Alyssa wollte herausfinden, ob ein Hund ein Gespür für das Erdmagnetfeld hat und in der Lage ist, nach einer bestimmten Richtung des Erdmagntfeldes zu urinieren.

3.Verfahren zur Edding-Entfernung

Hier beschäftigen sich die Schüler Lotta, Frank und Erik damit, verschiedene Methoden/Mittel zu untersuchen, womit man am besten Edding entfernen kann.

4.Wie entfernt man Kaugummi?

Mit unterschiedlichen Entfernungsmöglichkeiten haben Lucia, Lilly und Benedikt untersucht, wie gut sich drei verschiedene Kaugummiarten unter verschiedenen Bedingungen (Temperatur, Stoffarten, Materialien) entfernen lassen.

5.Wie tot ist die Wiese, unser Fluss?

Auf dem täglichen Schulweg am Fluss „Wiese“ entlang kamen Olga und Freya auf die Idee, die Wasserqualität zu untersuchen und welche Lebewesen dort vorkommen.

Am 2. EFI-Forschertag Anfang Juli 2016 wurde diese Gruppe mit einem Preis ausgezeichnet.

6.Schleimpilze II

Aufbauend auf die Arbeit im Vorjahr wollte Franziska herausfinden, welches das optimale Nährmedium für Schleimpilze ist.

7.Wandernde Steine III

Nachdem die Schülerin Ronja das Death Valley im Jahr 2015 besucht hat, kamen neue Fragen auf, die sie untersuchte.

Energiedienst unterstützte das Projekt auch in diesem Schuljahr.

8.Holz im Galopp II

Auch dieses Projekt von Alexandra unterstützt Energiedienst ein weiteres Mal.

Letztes Jahr wurde ein Lego-Modell gebaut und programmiert, nun kam der nächste Schritt: ein Holzmodell.

9.Neue Verfahren zur Trinkwasserreinigung

Sebastian testete, ob es möglich ist, mit Kartoffelschalen das Trinkwasser von organischen Stoffen zu reinigen.

10.Magnetic train

Haben verschiedene Paramenter Auswirkung auf die Fortbewegung eines Zuges bzw. ein Spielzuges aus Batterie/Magneten)? Lennart und Tim setzten sich mit dieser Frage auseinander.

11.Die leuchtende Jagd nach Eisen

Philipp beschäftigte sich mit dem Wachstumsverhalten und die Fluoreszenz eines Bakterien-Stammes auf verschiedenen Medien.

12.Wundermittel Allicin gegen moderne Medizin

 Angela wollte herausfinden, ob Extrakte aus Bärlauch mit herkömmlichen Antibiotika aus der Apotheke mithalten können.

13.Bau einer akustischen Linse

Kann man Schallwellen fokussieren? Mit dieser Frage beschäftigten sich Stanislow und Lewis. Dazu haben sie einen schalldichten Kasten gebaut und mit einem drei-dimensionalen Scanning-System ausgestattet.

14.Arduino Smart Watch

Da intelligente Uhren oder Smart-Watches im Handel viel zu teuer sind, baute Leo eine Uhr mit einem OLED-Display und drei Tastern, die u.a. Nachrichten und die Zeit anzeigen.

15.Entfernungsradar

Nelson und Jan beschäftigten sich mit der Konstruktion eines Entfernungsradars sowie mit der Steuerung und Auswertung mit dem Mikrocontroller Arduino.

16.Quadrocopter

Auch hier wurde mithilfe des Mikrocontrollers Arduino von Tim, Filip und Adam ein Quadrocopter aus einzelnen Bauteilen für den Outdoor-Einsatz gebaut.

17.Roboter-Fahrzeug

Leander und Fabian bauten ein vollautomatisches Messfahrzeug mit Sensoren, die verschiedene Umweltdaten, wie Temperatur, Druck und Luftfeuchtigkeit messen und an einem Display anzeigen.

Mehr Infos: http://www.phaenovum.eu/forschung/

1.Pausenhofputzmaschine

Schüler der Kursstufe 2 (NWT) bauten einen Roboter und programmierten diesen, um den Pausenhof selbständig zu reinigen.

2.Getränke-Abfüll-System

Diese Gruppe der Kursstufe 2 (NWT) erstellten einen Getränkeabfüllautomaten mit drei Stationen (Bechererkennung, Bechernachfüll-Mechanismus und Abfüll-Mechanismus)

Mehr Infos: http://www.hgwt.de/co/

Auch einige Schülergruppen vom Technischen Gymnasium Waldshut beteiligen sich jährlich am Wettbewerb „Jugend forscht“. Wir haben folgende Projekte finanziell unterstützt:

1.Eigenkonstruktion eines elektrischen Dosenöffners

 Philipp und Tobias bauten einen gewöhnlichen Haushaltsdosenöffner um, damit dieser in Großküchen und ihm Haushalt ohne großen Krafteinsatz eingesetzt werden kann.

2.Automatisierung einer Neutralisationsanlage

Für Säuren und Laugen haben Manuel und Claudius eine Neutralisationsanlage gebaut, um die Reststoffe im Schullabor besser entsorgen zu können.

3.Entwicklung eines halbautomatischen Ausdruckautomaten für Schaumstoffe

Wie kann man einen mühseligen Produktionsschritt (Ausdruck von Schaumstoffen) schneller und effizienter machen? Die Konstruktion und Entwicklung einer voll einsetzbaren Maschine haben sich Lukas und Björn zur Aufgabe gemacht.

Mehr Infos:

1.Bau eines Longboards

Die Schülergruppe mit Pedro, Stefan, Lars, und Franciska baute ein eigenes kostengünstiges Longboard, das stabil aber nicht zu schwer sein sollte.

 

2.Stadt der Zukunft

Wie sieht eine Stadt in 20 – 30 Jahren aus? Unter Berücksichtigung: Energietechnik, Verkehr und Gebäude bauten die Schüler Jan, Julian, Lunes und Louis eine Modell auf Holzplatte.

3.Sugar-Printer

Hier hatten sich die Schüler Lisa, Pascal, Matthias und Antonia zur Aufgabe gemacht, einen 3D-Drucker zu bauen, der anstatt mit Kunststoff oder ähnlichen Materialien mit Zuckermasse druckt.

 

Mehr Infos: www.fwg-singen.de

Low-Oxygen-Kühlschrank

Robin erstellte einen Prototyp eines Kühlschranks, der autark bedienbar ist (also ohne Elektrizität).

Mehr Infos:

Die Schülergruppe Sima, Luca, Julia und Leon, die wir schon im letzten Jahr unterstützt haben, führt das Projekt „Klima- und Umweltschutz“ weiter.

In einem Videofilm, der anderen Schüler zur Verfügung gestellt wird, werden anschaulich Maßnahmen dargestellt, wie man den ökologischen Rucksack verkleinern kann.

Mehr Infos: http://www.realschule-radolfzell.de/umweltschutz-video

Schule meets Hochschule

Im Projekt „Schule meets Hochschule“ entwickeln Studenten der FH Furtwangen Workshops und Unterrichtsmaterialien zu verschiedenen naturwissenschaftlichen Themen.

Bei einem Labortag erarbeiten Zehntklässler des Fürstenberg-Gymnasiums Donaueschingen und des Hoptbühl-Gymnasiums Villingen diese Themen gemeinsam mit den Studenten.

Grundidee ist, Schüler für ingenieur- und naturwissenschaftliche Themen zu begeistern und bei ihnen Spaß und Interesse am Experimentieren und Erforschen zu wecken.

Dies entspricht dem Grundgedanken von „Energie für Ideen“, weshalb „Schule meets Hochschule“ im Sinne einer nachhaltigen und langfristigen Kooperation bereits seit 2008 gefördert wird. 

Ansprechpartner